
Neu erschienen: „Über Glauben philosophieren“ – mit einem zentralen Beitrag zu Peter Wust
Glaube – befreit er oder bindet er? Stiftet er Gemeinschaft oder trennt er? Trägt er mich oder lastet er auf mir? Das neue Buch „Über Glauben philosophieren“ (Echter-Verlag) nimmt die alltäglichen Ambivalenzen unseres Glaubens ernst. Sechzehn christliche Denkerinnen und Denker zeigen, wie Glaubensfragen mitten im Leben aufbrechen, welche Denkwege sich eröffnen und welche neuen Möglichkeiten des Lebens und Handelns daraus entstehen können. Glaube erscheint dabei nicht als fertige Antwort, sondern als lebendiger Prozess, in dem sich der Mensch im Angesicht Gottes und der anderen selbst entdeckt.
Für die Peter-Wust-Gesellschaft ist dieser Sammelband in besonderer Weise bedeutsam: Er enthält den Beitrag von Prof. Dr. Dr. Werner Schüssler (Trier) mit dem Titel
„Ungewissheit und Wagnis. Zum existenziellen Glaubensverständnis bei Peter Wust“.
In konzentrierter Form werden hier Glaube und Denken Peter Wusts erschlossen – als existenzielles Wagnis zwischen Zweifel und Vertrauen, als Weg, auf dem der Mensch gerade in der Ungewissheit zu sich selbst findet. Der Text bietet einen kompakten Zugang zum geistigen Profil Peter Wusts und macht deutlich, wie aktuell seine Überlegungen für unsere Gegenwart geblieben sind.
Der Band „Über Glauben philosophieren“ ist damit nicht nur eine anregende Einführung in unterschiedliche christliche Glaubenswege, sondern zugleich eine hervorragende Möglichkeit, das existenzphilosophische Glaubensverständnis Peter Wusts neu zu entdecken – und sich selbst auf das „Wagnis des Glaubens“ einzulassen.