Peter Wust – eine biographische Skizze
Zeittafel
zusammengestellt von Werner Schüßler
Am 28. August wird Peter Wust in Rissenthal bei Losheim im Saarland geboren.
Besuch des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Trier; bis 1905 im Bischöflichen Konvikt mit dem Ziel des Theologiestudiums und des Berufs des Priesters.
Wust steht dem christlichen Glauben recht passiv gegenüber.
Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier.
Studium der Germanistik und Anglistik mit dem Ziel des Lehrerberufs und der Philosophie in Berlin und Straßburg.
Staatsexamen für das höhere Lehramt.
Heirat mit Käthe Müller.
„Seminarkandidat“ an der Friedrichs-Werderschen Oberrealschule in Berlin.
Geburt von Sohn Benno.
„Probekandidat“ an der Städtischen Oberrealschule in Neuß.
Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn mit der Dissertation: John Stuart Mills Grundlegung der Geisteswissenschaften.
Geburt von Tochter Else.
Oberlehrer am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Trier.
Die Oberrealschule und der moderne Geist.
Bekanntschaft mit Ernst Troeltsch: „das Damaskus“ seines bisherigen Liberalismus.
Geburt von Tochter Charlotte (Lotti).
Die Auferstehung der Metaphysik.
Studienrat zunächst am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, dann ab 1923 am Dreikönigs-Gymnasium in Köln.
Freundschaft mit Max Scheler; regelmäßige Treffen bis zu dessen Tod.
Rückkehr „in die Arme der Una Sancta Ecclesia“.
Naivität und Pietät.
Paris-Reise: Begegnung mit führenden Köpfen des sog. „Renouveau Catholique“.
Die Dialektik des Geistes.
Berufung zum ordentlichen Professor für Philosophie an die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster.
Ungewißheit und Wagnis.
Auftreten einer Krebserkrankung am Gaumen; es erfolgen in den nächsten Jahren drei Operationen.
Am 16. Februar hält Wust seine letzte Vorlesung.
Ein Abschiedswort. Gestalten und Gedanken.
Am 3. April stirbt Peter Wust in Münster.